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Ásíyih Khánum (1820-1886) (Arabisch: آسیه خانم), später bekannt unter ihrem Titel 'Navváb', war Bahá'u'lláh's erste und bekannteste Ehefrau. Sie ist die Tochter von Mirza Isma'il-i-Vazir. Unter den Bahá'ís wird sie als Inbegriff einer perfekten Frau betrachtet, ähnlich Maria, der Mutter von Jesus Christus oder Khadijeh im Islám.
Sie und Bahá'u'lláh heirateten an einem Tag zwischen dem 24.September und dem 22.Oktober, 1835 in Teheran und hatten sieben Kinder, von denen aber nur drei die schweren Kinderjahre überlebten.
Sie erheilt den Titel 'Navváb' von Bahá'u'lláh. Er nannte sie auch das "Erhabenste Blatt" und erklärte, dass sie auf ewig "ewig Seine Gefährtin in allen Welten Gottes" sei. Sie starb 1866 in Akká und ihre Gebeine wurden neben denen ihres jüngsten Sohnes Mírzá Mihdí in den Gärten auf dem Berg Karmel in Haifa beigesetzt.
Das Kitáb-i-Aqdas wurde 1873 in Akká von Baha'u'llah auf Arabisch verfasst und es stellt das religiöse Gesetzbuch der Bahai dar, die darin die Charta einer künftigen Weltkultur sehen, die zu errichten Baha'u'llah als Bote Gottes gekommen sei.
Im Kitáb-i-Aqdas sind u.a. die Gebote zu den Pflichtgebeten, dem Fasten, dem Kalender, den Sozialabgaben, 19-Tagefesten, Feiertagen und zum Mashriqu'l-Adhkar niedergeschrieben. Daneben befasst sich Bahá'u'lláh in diesem Buch jedoch auch mit den weltlichen und geistigen Führern der Welt und ruft sie auf , „auf die Stimme Gottes zu hören“ und seinem Ruf Beachtung zu schenken.
Bahá'u'lláh verbrachte die letzten 24 Jahre seines Lebens in Akká, einer Gefängnisstadt des ehemaligen osmanischen Reichs. Hier schrieb der Offenbarer des Bahá'í-Glaubens im Jahr 1873 das Heiligste Buch der jüngsten Weltreligion, das Kitáb-i-'Aqdas.