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Wie von Bahá'u'lláh bestimmt, sprechen die Bahá'ís täglich eines von drei Pflichtgebeten, die von Ihm offenbahrt worden sind. Diese Gebete ähneln den muslimischen Pflichtgebeten und sind manchmal auch unter dem arabischen Namen 'salah' bekannt (Persisch: 'namáz'). Die Pflichtgebete werden in die Richtung der Bahá'í Qiblih gesprochen, welche als Manifestation Gottes definitiert wird. Für das heutige Zeitalter bedeutet das in die Richtung Bahá'u'lláhs, dessen Körper in einem Schrein nahe `Akká bewahrt wird. Dem muslimischen Salah sehr ähnlich, beinhalten zwei der Bahá'í-Pflichtgebete Kniefälle, aber entgegen dem muslimischen Salah werden die Bahá'í-Pflichtgebete nicht in der Anwesenheit anderer gesprochen.(weiter...)
Thornton Chase gilt als der erste amerikanische Bahá'í, der seinen neuen Glauben bis zu seinem Lebensende vertiefte. Als er 1907 auf Pilgerreise zu 'Abdu'l-Bahá nach Akka fuhr, erhielt er dort von dem Mittelpunkt des Bundes den Titel "Thábit - der Standhafte". Die Bahá'í-Gemeinden Chicago und Los Angeles verdanken ihre Entstehung und Entwicklung seinem hingebungsvollen Dienst und sein Hinscheiden im Jahr 1912 ließ eine Lücke in der amerikanischen Bahá'í-Gemeinde entstehen, die über viele Jahre hinweg bemerkbar bleiben sollte.
'Bahá'u'lláh und das Neue Zeitalter' ist eine Einführungsliteratur in den Bahá'í-Glauben. Auf 320 Seiten widmet sich J.E. Esslemont den fundamentalen Fragen zum Bahá'í-Glauben. In Kürze, aber dennoch über mehrere Seiten führt er in das Leben der zentralen Figuren und die Bedeutung der Institutionen ein, erläutert die Frage nach einer Bahá'í-Identität und den Lehren des Glaubens. 'Bahá'u'lláh und das Neue Zeitalter' gilt seit über 40 Jahren als das klassische Einführungsbuch zum Bahá'í-Glauben.
Bahá'u'lláh verbrachte die letzten 24 Jahre seines Lebens in Akká, einer Gefängnisstadt des ehemaligen osmanischen Reichs. Hier schrieb der Offenbarer des Bahá'í-Glaubens im Jahr 1873 das Heiligste Buch der jüngsten Weltreligion, das Kitáb-i-'Aqdas.